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Raus aus der Komfortzone

Das Verlassen der Komfortzone ist nicht ohne und braucht Mut. Von jetzt an nicht mehr zu wissen, wann, wo und wie wir schlafen und essen werden, wo es am nächsten Tag hingeht, keinen Rückzugsort zu haben, usw..

 

Das Fängt schon mit der (An)Reise selber an. Ganz ehrlich das Reisen ist doch das mühsamste am Reisen. In Thun hatte der Zug schon Verspätung (ein netter  Sturm besuchte Europa), klar dass wir in Bern den Anschluss verpasst haben und danach ausgerechnet einen Regio nach Zürich ausgesucht haben und somit auch in Zürich noch drei Anschlüsse verpassten. Aber es hat gereicht; dank der schweizerischen Übervorsicht und Vorausplanung waren wir sowieso viel zu früh unterwegs und hatten somit am Flughafen noch genügend Zeit mit unseren Lieben etwas zu Essen und zu Trinken.

 

Der Flug! Erstmal war unser Flug (22:15 Buenos Aires) in Frankfurt schon mal gar nicht auf der Abflugtafel aufgeführt (siehe Bild). Als wir nachfragten hiess es: "Buenos Aires? Jaja der fliegt immer ab C16." - so nach dem Motto - das weiss man einfach, wieso es dann noch anschreiben... 

 

Als wir in Frankfurt ins Flugzeug reinkamen war das Personal gerade noch dabei das Flugzeug durchzulüften - da wir in der zweitletzten Reihe sassen, hat es uns fast weggeblasen. Aber der Platz war super. Wir hatten eine von wenigen Zweierreihen und auf beiden Seiten genügend Platz um die Beine auszustrecken.

 

Dank dem Sturm hatten wir nach Frankfurt schon einige Turbulenzen - aber über dem Atlantik kamen wir uns während Stunden vor wie in einem Schüttelbecher. Wir konnten zwar unglaubliche 5-6 von 13 Stunden schlafen aber ich wachte dafür mit heftigen Zahnschmerzen auf. Mein Kiefer war wohl so entspannt, dass meine Zähne aufgrund des Gerüttels ständig aufeinander schlugen. Als wir eine Stunde vor dem Frühstück beschlossen es mit dem Schlafen fürs erste gut sein zu lassen wurden unsere Strapazen dafür mit einem unglaublichen Sonnenaufgang über dem Rio Plata (Brasilien) belohnt.

 

Wir sind pünktlich gelandet, das Gepäck kam auch an und mit Bus und Auto kamen wir so gegen 11:00 dann endlich in unserem Hotel an, wo sogar schon ein Zimmer zum Bezug bereit war - juhuuuuuuuu!

 

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