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Quebrada de Cafayate & Quebrada de las Conchas

Wir haben uns ein Auto gemietet um die Gegend rund um Salta und Jujuy zu erkunden.

 

Blau, Rot, Grün, knallbunte Farben dominieren das bizarre Landschaftsbild der ersten von insgesamt rund 1330 km, welche wir in den Asphalt (resp. häufig auch Kies- und Sandweg) fressen. Der 4 stündige Weg von Salta nach Cafayate führt uns, nachdem wir die bewohnten Gebiete verlassen haben, auf der Ruta 68, durch ein Canyon ähnliches Tal, vorbei an schroffen Felsen in verschiedensten Farbkombinationen.

 

Cafayate ist ein kleines überschaubares Dorf mit viel Charme. Die kleine Cervezeria mit selbstgebrautem Bier hat uns genauso gut gefallen wie das Restaurant Como en Casa was übersetzt so viel heisst wie "Wie zu Hause". Bei einigen Partien Yatzy haben wir uns durch das Angebot an hiesigen Bieren getrunken und danach haben wir uns im oben genannten Restaurant noch die Bäuche gefüllt. Das Essen war wirklich wie zu Hause und der Wirt hat einem die ganze Karte aus dem Kopf vorgestellt - was nach der beträchtlichen Menge Bier, bei uns doch für einige Schwierigkeiten gesorgt hat, weshalb wir einfach das bestellten woran wir uns gerade noch erinnern konnten.

 

Am nächsten Tag, nach einem leckeren Frühstück mit selbstgemachter Marmelade, haben wir uns nochmals zur Quebrada de Cafayate / Conchas aufgemacht. Dort beim Kilometer 24 befindet sich der "El Paso" - der Weg. Von hier aus starteten wir, dick mit Sonnencreme eingeschmiert und mit reichlich Wasser im Gepäck, auf eine rund 4 stündige Rundwanderung. Die Sonne brannte schon morgens um 10 Uhr glühend heiss vom blauem Himmel auf uns herunter. Wir waren ganz alleine auf dieser Wanderung (wie das meistens der Fall ist sobald etwas nur zu Fuss erreichbar ist) und es herrschte absolute Stille. Wegweiser? Fehlanzeige, die sucht man vergebens. Bis auf 3 Printscreens aus Google Earth und ab und zu ein paar menschliche Fussabdrücke fanden wir den Weg auf gut Glück. Nach ungefähr 2 Stunden sind wir am höchsten Punkt der Wanderung angekommen. Von diesem Feuerroten Berg hat man eine atemberaubende Sicht, die Bilder sprechen für sich. Danach wollten wir eigentlich nur noch um die Ecke schauen und auf demselben Weg zurück - aber nach dem Abstieg hatten wir dann doch keine Lust mehr auf den Aufstieg und liefen den Rundweg zu Ende. Zum Glück! Wir kamen an Felsformationen vorbei, welche aussahen wie ein Querschnitt durch eine Torte - mmmhhh...

 

Endlich zurück an der Strasse kamen wir zum Glück an einem kleinen Restaurant vorbei, wo wir uns mit Empanadas und einer eisgekühlten Coca Cola stärkten - denn wir mussten ja noch 4km zurück zum Auto laufen (der Strasse entlang). Glücklicherweise musste der Besitzer des Restaurants aber sowieso jemanden zum KM24 bringen, der sein Auto auch dort hatte und nahm Beni gleich mit, der dann mit dem Auto zurück kam, während ich dort auf die Empanadas wartete. Was für Glückspilze wir doch sind!

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Kommentare: 6
  • #1

    Mummy (Donnerstag, 01 Februar 2018 13:02)

    Das si wunderschöni Biuder !! .....u witer so mit dene spannende Brichte. :-) Ä liebe Gruess

  • #2

    feller renate (Donnerstag, 01 Februar 2018 22:43)

    Sehr schön.di turtestück gseht me guet.i gseh no ganz anderi sache,-aber lömer das. Häbets guet,grüessli ma

  • #3

    Benjoli (Freitag, 02 Februar 2018 01:32)

    @Mummy: Merci viu mau � mir gäbenis Müeh, wes ds Internet zuelaht �

  • #4

    Benjoli (Freitag, 02 Februar 2018 01:33)

    @Ma: Was siehst denn noch? Das würde uns jetzt aber schon interessieren � Grüessli

  • #5

    Dütschbuur (Samstag, 03 Februar 2018 23:43)

    Hei mega schöni Bilder!
    Tönt guet: chli Loufe u scho het'me Rueh u d'Natur für sich!

  • #6

    Benjoli (Sonntag, 04 Februar 2018 12:03)

    @Dütschbuur: Merci, das isch hie wie dahei, sobaud irgendwo es Bähnli fahrt oder me mit em Outo direkt derzue chunnt de hets e huufe Lüt. Muess me sich aber bewege u loufe, isch me innert chürzi ganz allei u hett aues für sich.
    Liebe Gruess, ou id Comet