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Über Chile

Zahlen & Daten

 

Das Land Chile mit 18 Millionen Einwohnern, präsentiert sich in einer Länge von 4200 Kilometern bei einer durchschnittlichen Breite von gerademal 200 Kilometern.

 

In Chile verbrachten wir insgesamt 37 wunderschöne Tage.

Es regnete zwar ab und zu, jedoch nie länger als 2 - 3 Stunden pro Tag weshalb wir keine Regentage zu vermerken haben.

 

Wir übernachteten in total 9 verschiedenen Unterkünften. 7 Airbnbs und 2 Hotels, wobei das Bungalow in Bahia Inglésa mit 7 Nächten der längste Aufenthalt war.

 

In 5 Wochen drückten wir 3413 mal den Auslöser der Kamera (nur die brauchbaren Fotos gerechnet). Das entspricht einem Tagesschnitt von 92 Fotos.

 

In 5 Stunden wanderten wir in der Region Puerto Natales etwa 11 Kilometer. Obwohl Chile super zum wandern ist, haben wir uns nicht wahnsinnig viel bewegt – Argentinien hatte uns wohl doch ziemlich erschöpft.

 

24 Stunden dauerte die 535 kilometerlange Fahrt mit der Fähre von Puerto Montt nach Puerto Chacabuco.

 

Mit dem Auto fuhren wir in Puerto Natales den Nationalpark Torres del Paine in 20 Stunden und 689 Kilometern rauf und runter. 

 

Im Bus legten wir mit 2 Langstrecken á 10 & 16 Stunden und 2 Kurzstrecken á 2 & 3 Stunden gesamthaft 1845 Kilometer zurück.

 

Mit dem Flugzeug reisten wir eine Strecke von 2750 Kilometern in 2 Flügen während total 4,5 Stunden.

 

Wir haben auch hier unser Budget überschritten und das um 27%. Die prozentualen Ausgaben des lieben Geldes, setzen sich wie folgt zusammen:

 

Mit ganzen 31% schlugen die Ausgaben für die Verpflegung am meisten zu Buche. Darunter befinden sich 57 Restaurantbesuche, 20 Supermarkt Einkäufe und 12 Street Food Verpflegungen. 

 

Gefolgt von den Transportkosten mit 26%, verursacht durch 2 Flüge, 4 Busfahrten, 1 Fähre, 1 ein gemietetes Auto und 17 Taxi / Uber Fahrten.

 

18% betrugen die Ausgaben für die Unterkünfte. Davon 7 Airbnb, 1 Hotel und 1 Bungalow.

 

Die 15% der Kosten für Sightseeing bestehen aus 7 Eintritten für Nationalparks und Museen, sowie 8 geführten Touren.

 

Der Anteil Diverses ist mit neu 10% stark angestiegen. Die Ursachen dafür sind die Beschaffung einer neuen Brille sowie die Gebühren von 26 Bargeldbezügen (Argentinien und Chile) von total 230 CHF!!! an Bankautomaten. Kleinere Punkte waren: WC Benutzungen sowie die Wäsche und ein zwei Apotheken Besuche.

 

 

Kurioses

 

Was bedeutet in manchen Regionen Chile's das Wort "Kuchen"?


Ganz einfach; wie bei uns Kuchen! Da Chile viele deutsche Einwanderer hatte, hat sich das Wort Kuchen dort eingebürgert und man sieht vor allem in der Region um Puerto Montt überall Strassenschilder  wo steht: «Hay Kuchen» (Es hat Kuchen) und auch auf den Menu Karten steht neben Tortas und Pastel noch Kuchen. Wir haben jedoch nie wirklich herausgefunden wo genau der Unterschied ist, resp. wann für welche Art von Kuchen, welches Wort benutzt wird.

 

Der Durchschnittslohn in Chile beträgt etwa 500'000.-  Pesos, umgerechnet 790.- CHF pro Monat. Ein studierter Ingenieur der in einer der vielen chilenischen Minen arbeitet, bringt es auf bis zu 3000.- CHF pro Monat. Dabei ist zu beachten, dass die Kosten für den Lebensunterhalt, nicht so viel günstiger sind als bei uns – also wir wissen nicht genau wie diese Rechnung aufgehen soll.

Und es ist kaum zu glauben, aber ein studierter Elektroingenieur verdient  hier als UBER Taxi Fahrer besser, als wenn er auf seinem Beruf arbeiten würde. 

Die offiziellen Taxifahrer in Santiago bescheissen die Touristen mit horrenden Tarifen (zum Teil wird fast das Dreifache verlangt). Leider bringt es hier scheinbar auch nichts, auf das Taxometer zu bestehen, denn die Taxometer sind scheinbar ebenfalls getürkt.

 

Es wird grundsätzlich empfohlen nur mit UBER zu fahren. Die Vorteile sind: man braucht kein Bargeld, der Preis wird über die App berechnet und es ist auch noch sicherer, denn die Fahrer, Strecken und Autos sind registriert. Denn mal ehrlich, wer merkt sich schon bei jedem Taxi in das er einsteigt, die Autonummer, den Namen des Fahrers und seine offizielle Nummer? Wir jedenfalls nicht. Und mit dem Handy ein Foto zu machen macht ja auch keinen Sinn, wenn man dann vielleicht doch das Pech hat und Opfer einer Expressentführung wird und vom Taxifahrer und seinen Panzerknackern in einer Seitengasse ausgeraubt wird. Uns ist das zum Glück noch nie passiert aber man hört leider immer wieder davon.

Wenn in einer Stadt in Chile irgendwo Feuer ausbricht oder es einen Unfall gibt ertönt ein Alarm, welcher in der ganzen Stadt zu hören ist. Das haben wir erneut so erlebt in Valparaíso mit immerhin 280'000 Einwohnern. Der Lärm der Alarmsirene ist vergleichbar mit dem jährlichem nationalen Sirenentest in der Schweiz.

Die Strassenverhältnisse in Chile sind ähnlich gut wie in der Schweiz und um Welten besser als in Argentinien, wo viele Strassen nur durchlöcherte Schotterpisten sind. Aber auch hier wird man immer wieder staubig und sandig, denn es gibt auch hier noch viele nicht asphaltierte Strassen – einfach mit weniger Löchern als in Argentinien.

 

Empanadas. Jedes Land rühmt sich dafür die Besten zu haben. Vergleichen wir Argentinien mit Chile, hat Chile klar gewonnen. In Argentinien, sind die Empanadas eher klein und man findet meistens die Sorten: Käse, Käse & Schinken, Fleisch und Hühnchen. In die Chile sind die Empanadas um einiges grösser und man findet auch mal andere Füllungen wie Käse, Thon & Tomaten oder Crevetten, Spinat & Käse.

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