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Guayaquil

Hola Ecuador! Nach unserem eher kurzen Besuch in Peru sind wir nun schon in Ecuador. Genauer gesagt in der Hafenstadt Guayaquil. Sie ist nicht nur unser Sprungbrett auf die Galapagos Inseln, sondern auch gleich die grösste Stadt in Ecuador. Von hier aus werden die ecuadorianischen Exportschlager wie Erdöl, Bananen, Shrimps, Kakao, Kaffee und Rosen in die ganze Welt verfrachtet.

 

Der Weg hierhin ist aber lang und beschwerlich. Mit Minibus, (Kühlschrank)Bus und Grenzübertritt sind wir etwa 10 Stunden unterwegs. Die meiste Zeit davon, im Bus bei welchem die Klimaanlage volle Pulle läuft, es ist so kalt dass wir mit dickem Pullover und Jacke im Bus sitzen. Zum Verständnis, wir sind bei etwa 28 Grad Aussentemperatur ein- und auch wieder ausgestiegen.

 

Dafür entfällt in diesem Land das anstrengende kopfrechnerische Umdenken der hiesigen Währung in Schweizer Franken. Ecuador besitzt nämlich keine eigene Währung mehr, hier wird der US Amerikanische Dollar genutzt und dieser hat gegenüber dem Franken praktisch Paritätsniveau. 

 

Die Stadt verfügt wie Lima über eine sehr schöne und lange Uferpromenade mit vielen sehr schönen Parkanlagen. Der interessanteste Park allerdings befindet sich im Zentrum. In diesem Park leben und bewegen sich neben den Menschen und Tauben, unzählige Leguane völlig frei und man kann sie aus nächster Nähe bewundern. Zwei Tourismus Polizisten sprechen uns hier an, geben uns Informationen und bitten uns höflich um ein Foto für einem Bericht, welchen sie schreiben müssen. Wir sind natürlich einverstanden und drehen den Spiess gleich um und erhalten auch ein Foto mit der Polizistin.

 

Unsere Einkäufe erledigen wir in Rekordtempo, sogar Taucherbrillen und Schnorchel finden wir sofort in einem Spielwarengeschäft. Diese könnte man auf dem Schiff mieten, Kostenpunkt 60 Dollar für beide für die ganze Woche. Wir haben uns beides Neu in zweifacher Ausführung für 20 Dollar gekauft. Sonst wirkt auf uns aber alles extrem teuer hier. Mal abwarten ob es einfach die Grossstadt ist oder auch der Rest des Landes eher teurer ist als Peru und Bolivien.

Auffallend ist auch die enorme Polizeipräsenz in der ganzen Stadt. Praktisch an jeder Ecke oder etwa alle 30 Meter sieht man hier einen Polizisten und auch unzählige Security Mitarbeiter vor Banken oder Einkaufsläden.

Einzig die Autofahrer sind hier sehr nervtötend, in ganz Südamerika wird sehr viel und gerne die Hupe im Auto benutzt, jedoch nirgends so hemmungslos und viel wie hier in Guayaquil, auch wenn es überhaupt keinen Verkehr oder sonstigen Grund dazu gibt. Die Stadt ist viel zu laut für uns und wir sind froh, dass wir nach zwei Nächten zu den Galapagos Inseln aufbrechen können.

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