· 

1/2 Jahres Statistik

Nach 6 Monaten auf Reisen ist es an der Zeit für einen Vergleich und Rückblick.

 

Wir wollen die Länder, die wir in diesem halben Jahr besucht haben mit der Schweiz und untereinander Vergleichen. Dazu haben wir folgende Zahlen recherchiert, die wir interessant finden:

 

Die Fläche des Landes in Km2, die Anzahl Einwohner, sehr interessant ist die Bevölkerungsdichte pro Km2 und auch den Wahlspruch fanden wir spannend. Die Währung haben wir auch aufgeführt, damit ihr seht, dass auch wir täglich viel denken müssen beim umrechnen.

 

         Die Schweiz


                41'285 km2 Fläche
                8,5 Mio. Einwohner
                205 Einwohner pro km2
                Wahlspruch «Einer für alle, alle für einen.»

                1 CHF = 1 CHF (Schweizer Franken)

Argentina – Argentinien


2'780'400 km2 Fläche
44,3 Mio. Einwohner
16 Einwohner pro km2
Wahlspruch «En Unión y Libertad» – «In Einigkeit und Freiheit»

1 CHF = 30.01 ARS (Argentinischer Peso)

Chile


756'102 km2 Fläche
18 Mio. Einwohner
23 Einwohner pro km2
Wahlspruch «Por la Razón o la Fuerza» - «Durch Überzeugung oder mit Gewalt»

1 CHF = 627.64 CLP (Chilenischer Peso)

Bolivia – Bolivien


1'089'581 km2 Fläche
11,1 Mio. Einwohner
10 Einwohner pro km2
Wahlspruch «La únion es la fuerza» - «Die Einheit ist die Stärke»

1 CHF = 6.89 BOB (Boliviano)

Perú – Peru

 

1'285'216 km2 Fläche
31,3 Mio.
Einwohner
24 Einwohner pro km2
Nationalhymne (kein Wahlspruch) «Somos libres, seámoslo siempre» - «Wir sind frei, wir werden es immer sein»
1 CHF = 3.32 PEN (Sol)

Ecuador


283'561 km2 Fläche
16,9 Mio. Einwohner
55 Einwohner pro km2
Wahlspruch «Dios, patria y libertad « - «Gott, Vaterland und Freiheit»
 

1 CHF = 1.01 USD (= 25'000 ESC - Sucre existiert nicht mehr)

Reiseroute

Unsere Reiseroute führte uns kurz an den Atlantischen Ozean (Buenos Aires) und dann hauptsächlich den Anden und dem westlich gelegenen Pazifischen Ozean entlang.

In Südamerika liegt mit den Anden, mit einer Länge von 7'500 Kilometer, die längste Gebirgskette der Erde. Zum Vergleich die Alpen erstrecken sich über 1'200 Kilometer.

Wer denkt wir Reisen nur in Flip Flops und Trägershirts liegt definitiv falsch.
Unser Weg führte uns in jedem Land auch in die Andengebiete, wobei wir häufig mit Temperaturen um den Gefrierpunkt und sogar Schnee und Eis in Kontakt gekommen sind.

In den tieferen Lagen östlich der Anden bewegten wir uns oft am Rande und im, vom tropischen Regenwald geprägten, Amazonasbecken. Die Länge des gleichnamigen Flusses Amazonas ist umstritten liegt aber irgendwo zwischen 6'500 - 7'000 Kilometern (die Aare hat eine Länge von 292 km). In einem Nebenarm des Amazonas in der Region Trinidad in Bolivien, sind wir auch ein paar Mal schwimmen gegangen. Eigentlich unvorstellbar wenn man bedenkt welche Vielfalt an giftigen und gefährlichen Tieren sich im und ums Wasser bewegt. Dazu gehören der Jaguar, Piranhas, Schlangen und Spinnen aller Art bis hin zur Anakonda oder Vogelspinne, sowie Kaimane und der putzige «Schnäbifisch» (Harnröhrenwels oder Penisfisch genannt – Vandelliinae) um nur einige zu nennen. 

 

Budget

Das liebe Budget...

Wir werden wohl keine Freunde mehr. Um es gleich auf den Punkt zu bringen, wir haben in den ersten 6 Monaten unser Budget um satte 23% überzogen. Anders ausgedrückt, unsere geplante zweijährige Reise verkürzt sich bereits um zwei Monate. Die nachfolgende Aufteilung der Ausgaben soll ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Ein wesentlicher Kostenträger waren natürlich die 8 Tage Galapagos welche mal locker mehr als ein Monats Budget beanspruchten.

Verpflegung


Mit 26% hat die Verpflegung den höchsten Anteil in unserem Budget eingenommen. Unsere geheim gehaltene und private Statistik zu unserem Körpergewicht bestätigt aber die hohen Kosten der Verpflegung. An den Zahlen lässt sich feststellen, dass wir viel und gut gegessen haben. Durch die Messungen auf den Waagen der Gepäckaufgabeschalter an den Flughäfen können wir sagen das sich unser Gewicht jedenfalls nicht nach unten bewegt. Die 296 Restaurant Besuche haben sicherlich den grössten Teil der hohen Kosten verursacht. Joli sagt: Essen ist wichtig – wägä die Ässenszyt!

Unterkunft


Beni sagt: «Ein Bett ist das mindeste was man täglich zum Schlafen benötigt.» Joli meint: «Eine Hängematte geht eigentlich auch schon ganz gut.»

Die billigsten gibt es natürlich im Schlafsaal. War für uns angesichts unseres fortgeschrittenen Alters aber nie eine Option war. Wir nächtigten immer in privaten Zimmern, vereinzelt mit zwei Einzel- statt einem Doppelbett. Dazu braucht und gibt es natürlich auch Gemeinschaftsbadezimmer und Duschen. Gegen einen kleinen Aufpreis gibt es meistens auch ein privates Bad, was wir bis auf ein paar Ausnahmen auch immer bevorzugt haben. Der Preis steigt mit Ansprüchen an Lage, Sauberkeit, WLAN und so weiter. Wir gönnten uns auch das eine oder andere mal ein Bungalow oder hatten das Pech irgendwo anzureisen, wo gerade ein Konzert oder Festival stattfand was zu den 25% führte. Das schlechteste Preis / Leistungsverhältnis hatten wir wohl während dem See Festival in El Calafate wo uns ein Doppelzimmer pro Nacht 108.- gekostet hat und es war nicht besser als die 20-30.- Zimmer die wir vorher hatten.

Sightseeing


Eintritte und Touren machten 17% aus.
Die kleineren Kosten verursachen 45 Eintritte in Museen, Zoo oder Nationalparks. Wobei einige Nationalparks happige Eintrittsgelder verlangen. Der grosse Teil verbuchen die teilweise teuren geführten Touren zu Sehenswürdigkeiten und Touristenattraktionen zu Land oder auf dem Wasser. Dazu gehören diverse Ausflüge mit dem Boot wie etwa in Bariloche, der Perito Moreno, Capillas del Marmól, oder Weintouren sowie die Flussfahrt in Trinidad, die 4x4 Jeep Tour und Galapagos. Wobei wir bei den letzteren die Kosten immer zwischen Verpflegung, Unterkunft, Sightseeing und Transport aufgeteilt haben – es war ja alles abgedeckt. Wir versuchen den Massentourismus und teure geführte Touren wenn möglich zu meiden und auf eigene Faust zu erkunden, was jedoch nicht immer möglich und auch nicht immer günstiger ist.


Diverses


Alltägliche Verbrauchsgüter sowie Unvorhergesehenes und Gesundheitskosten sind in diesen 10% zusammengefasst. Dazu gehören Sonnencreme, Zahnpasta, Duschgel oder Kontaktlinsenwasser um nur einige zu nennen. Zu den Gesundheitskosten zählen die Besuche bei Chiropraktikern oder Ärzten sowie der Medikamentenkauf. Der Kassenschlager in diesem Bereich waren Mittel wie "Imodium" gegen Durchfall und Hustesäfte. Unvorhergesehenes war der defekt unserer grossen Reisekamera. Die Ersatz Beschaffung war ein grosser Posten in dieser Kategorie. Sieht man die Kategorien Sightseeing und Diverses als Einheit stehen wir bei 27%.

Transport


Ein wesentlicher Punkt beim Reisen nimmt die Fortbewegung ein. Geschwindigkeit, Komfort, Distanz und Destination bestimmen hier die Preise. Wir sind abwechselnd mit den unterschiedlichsten Transportmittel gereist, welche einen Anteil von 22% ausmachen. Etwas detaillierter schauen wir den Transport weiter unten noch an. Zusammengefasst lässt sich sagen das wir doch bei der Fortbewegung am kostenbewusstesten sind. Verbrachten wir doch einiges an Stunden in Bussen wie wir in der nachfolgenden Grafik festgehalten haben.

Transport

 

Auf Schienen, zu Wasser, zu Land oder in der Luft. Lange 446,5 Stunden oder 18,5 von 180 Tagen verbrachten wir in einem Fortbewegungsmittel und legten dabei 25'386 Kilometer zurück.

 

Flugzeug


Das Flugzeug haben wir 14x genutzt. Dabei spielte Beni’s Flugangst meistens eine untergeordnete Rolle, war doch der Gedanke an eine viele Stunden dauernde Busfahrt abschreckender. Die Distanzen in Argentinien und Chile sind gewaltig, alleine hier haben wir mehrmals das teurere Flugzeug bevorzugt. Eine gute Airline mit modernen Flugzeugen und extrem viel Beinfreiheit ist die Avianca welche in diversen Länder Südamerikas operiert. Weniger zu empfehlen ist die Airline Latam, welche mit ihren veralteten und platzangstvermittelnden Flugzeugen in Argentinien und Chile verkehrt. Wir haben auch neuen Airlines eine Chance gegeben; die Flybondi hat gerade erst 4 Tage operiert, als wir eines ihrer Flugzeuge bestiegen und noch ein fröhliches Video aller Passagiere auf einem der ersten Flüge gedreht wurde.
Unvergesslich war der Flug durch ein Gewitter mit dem kleinen Propeller Flieger der Amaszonas Airline in Bolivien.

 

Vor allem die Flüge in Argentinien und Chile waren ihr Geld wert und das alleine schon wegen der atemberaubenden Aussicht. Da es sich immer um Kurzstreckenflüge handelte sind wir nicht so hoch geflogen wie üblich und hatten eine fantastische Sicht auf die Anden, Seen und Gletscher. Hier ein paar Bilder die wir euch bisher vorenthalten haben. 

  

Bus


In Argentinien und Chile ist das Busfahren ein Erlebnis. Mit topmodernen und klimatisierten Bussen haben wir hier auch grosse Distanzen sehr komfortabel, preiswert und gerne zurückgelegt. In diesen Bussen gibt es verschiedene Klassen. Wir bevorzugten hier die Cama Klasse. Diese Sitze lassen sich teilweise komplett flach zu einem Bett absenken. Dazu gehört in der Regel Bedienung mit Mahlzeiten und Getränke je nach Reisedauer.

 

Obwohl wir immer dieselbe Klasse gebucht haben und die Fahrtdauer immer ca. 10-16 Stunden war, war es doch sehr unterschiedlich, was wir für den Preis erhielten. Mal liessen sich die Sitze ganz absenken oder die Beinstützen ganz hochklappen, mal hatten wir Kissen und Decken, einmal warmes Essen, einmal kaltes, einmal gar keines. Ein einziges Mal sind wir Semi-Cama gefahren. Cama ist meistens unten im Bus (ausser bei reinen Cama Bussen) mit rund 10 Sitzen. Semi-Cama ist der ganze obere Stock. Wir hatten Plätze weit hinten, der Bus war dreckig und hat nach kurzer Zeit gestunken. Es war lärmig, man musste seine Sachen dauernd im Auge behalten und wir haben in den 11 Stunden kaum ein Auge zugetan – p.s. viel günstiger was es auch nicht.

 

In den restlichen Ländern war das Busfahren auch ein Erlebnis nur ein anderes. Hier haben wir dann den Komfort schmerzlichst vermisst, weshalb wir höchsten 3-6 stündige Fahrten auf uns nahmen. Hier bleiben hauptsächlich die rasenden Chauffeure in Erinnerung oder die Klimaanlagen die uns vorgaukelten, dass wir in einem Kühlschrank reisen. Auch Pannen durften wir die eine oder andere Erleben.

 

Auto


Die Freiheit, welche ein Auto bietet ist unvergleichlich. Es kostet zwar mehr als der Bus aber du bestimmst Tempo und Ziel kurzfristig selbst. In Argentinien und Chile haben wir von dieser Option drei Mal Gebrauch gemacht und legten schlappe 4'142 Kilometer zurück. Oder anders gesagt, sind wir 138 mal von Thun nach Bern gefahren in nur 90 Stunden oder knapp 4 Tagen. Die Strassen sind nicht langweilig aber meistens sehr schlecht, löchrig und staubig, weshalb man auch nicht wirklich schnell vorwärts kommt. Wir sind auch das ein oder andere Mal im Taxi oder mit Uber weitere Strecken gereist und haben die berüchtigte Tour im 4x4 Jeep gemacht.

 

Zug


Die beiden Fahrten mit dem Zug dienten mehr der Belustigung als der Fortbewegung. Waren hier Ausgang und Ziel jeweils der selbe Ort.
Die zurückgelegten 229 Kilometer boten aber unterschiedliche und prächtige Landschaften, welche wir sehr geniessen konnten. Das Fahren mit alten Zügen über historische Strecken hat etwas Mystisches an sich, was uns ein wenig anzieht.

 

Schiff

 

Auch die Schifffahrten dienten nicht wirklich dem Transport (ausser in Chile, die Navimag), den auch hier waren Ausgangs- und Zielort dieselben. Wir sind aber doch ziemlich rumgekommen mit dem Schiff (1'042 Kilometer), sei es bei Tagesausflügen oder mehrtägigen Fahrten.

 

Diverses

Essen

 

Wir haben einiges probiert und auch überall etwas oder mehrere typische Sachen und überall hatten wir einen top Favoriten.

 

Argentinien: Fleeeeeisch mit viel Rotwein – war auch unser Favorit.

Chile: Empanadas und Locro de Mais aber am besten war die Pizza in San Pedro de Atacama.

Bolivien: Pollo Picante und Pique Macho ist typisch aber wird getoppt von Rindsmedaillon mit Basilikumsosse für 10.-

Perú: Ceviche und Reis mit Meeresfrüchten aber unser Highlight war das Sushi in Lima

Ecuador: Patacones, Yuca & Maito. Zusammengefasst war alles am Besten was Karina gekocht hat *mjam*

 

Gesundheit


Gesundheitlich geht es uns nach wie vor gut. Obwohl wir bereits unzählige Mückenstiche zu verzeichnen hatten, sind wir bislang von gröberen Krankheiten verschont geblieben. Chiropraktiker finden wir immer mal wider und man muss sagen einige Besuche waren doch echte Erlebnisse.

Unfälle hatten wir zum Glück auch keine, nur hin und wieder blaue Flecken.

Und auch die Strassenüberquerungen haben wir alle überlebt, zum Glück schauen wir auch immer gut aufeinander, sonst wäre es das eine oder andere mal knapp geworden, denn Fussgänger haben hier keine Rechte. Und keinen Vortritt. Nie! Und unter keinen Umständen!
 

Zusammenleben


Wir leben nun seit 181 Tagen oder seit 4344 Stunden ununterbrochen miteinander, die einzige Ausnahme sind die 24 Lektionen Privatunterricht von Beni in Sucre. Wir müssten lügen, wenn wir sagen würden, dass wir uns nicht ab und zu auf die Nerven gegangen sind. Aber kleinere Meinungsverschiedenheiten die zu einem kurzfristigen Mudergring führten, können wir noch immer an 2 Händen abzählen. Wenn wir hässig sind, dann meistens nicht aufeinander sondern wegen einem äusseren Einfluss – aber das lassen wir dann manchmal am Anderen aus – ist ja sonst niemand da.

 

Nur gerade ein einziges Mal liefen wir in verschiedene Richtungen weiter, lustigerweise just in der Zeit in Sucre, wo wir zuvor erstmals für ein paar Stunden getrennt voneinander waren – aber nein es lag nicht ab Beni’s hübscher Spanisch Lehrerin. Beni steuerte das nächste Restaurant an um sich ein Bier zu bestellen und Joli machte sich auf den Weg zurück ins Hotel. Nachdem Beni ein paar charmante SMS in Spanisch versendet hat, fand man dann bei einem gemeinsamen Bier sofort wieder zueinander.

Geräusche, Bräuche und sonstiges Komisches

In einem fremden Land gibt es ja immer wieder andere Bräuche oder auch Geräusche und Gerüche die man nicht kennt. Das meiste haben wir ja bei den einzelnen Ländern bereits erwähnt, es sind uns aber doch noch ein paar Sachen eingefallen:

 

Vögel

 

Vögel sind komische Wesen und sie machen eigenartige Geräusche. Wir haben folgende Vögel aufgrund ihrer Geräusche neu getauft. Da ist der Schiedsrichtervogel, der klingt wie die Pfeife eines Schiedsrichters. Der Katzenvogel der miaut. Der Vogel, der wie ein typischer Wecker Ton schrillt und der Computerabsturzvogel, der klingt wie ein alter PC, der gerade abstürzt.

 

Küsschen

 

In Argentinien und Chile geben sich auch die Männer Küsschen zur Begrüssung (an einigen Orten jedenfalls) und das war für Beni etwas gewöhnungsbedürftig. Auch gibt man hier in Südamerika in der Regel nur ein Küsschen auf die linke Wange und fertig. Ein Küsschen kriegst du (in der Regel aber schon nur die Frauen) auch als Abschied von deinem Chiropraktiker oder Frauenarzt, was wiederum Joli doch eher eigenartig fand.

 

Haustiere

 

Man sieht hier kaum Katzen aber haufenweise Hunde und leider auch viele Strassenhunde und wilde Hunde. Angst vor Hunden ist in Südamerika definitiv Fehl am Platz.

 

Eiswagensong

 

In Chile hörten wir den Eiswagensong beim Gasverkäufer der durch die Strassen fährt. In Bolivien war es der Müllwagen. Als wir das Geräusch in Ecuador das erste Mal hörten, waren wir überrascht, dass wir hier einen Wagen eines Wäscheservices an uns vorbei flitzen sehen. Also dieser Song wird für alles eingesetzt. Es ist auch üblich einen Lautsprecher auf sein Autodach zu montieren und laut schreiend durch die Strassen zu fahren und seine Produkte anzupreisen.

 

PW’s

 

Erst vor kurzem ist uns aufgefallen, dass wir in Bolivien, verglichen mit anderen Ländern kaum Privatwagen gesehen haben. Dort fahren haufenweise Minibusse und Sammeltaxis herum aber sehr wenige private Kleinwagen.

 

Alarmanlagen

 

Oh mein Gott! Wir können sie auswendig. In jedem Land dieselbe nervtötende Autoalarmanlage, die dauernd losgeht und niemand stellt sie ab. Gerade schreibe ich diesen Text und höre sie schon wieder in meinem Kopf – dieses Geräusch werden wir wohl nie mehr los.

 

Highlights

Was waren unsere absoluten Highlights bisher? Das ist natürlich nicht einfach zu sagen, wir haben uns aber für ein paar Highlights entschieden und festgestellt, dass es nicht dieselben sind, sowie eine Länder Rangliste gemacht:

  

    1.      Bolivien

          2.     Argentinien

3.     Chile

     4.     Ecuador

5.     Peru

Beni sagt:


Der absolute Knaller waren die Galapagos Inseln.

Aber auch beim Gletscher Perito Moreno in El Calafate, kann man sich an seiner Grösse und dem leuchtenden Blau einfach nicht satt sehen.
Das Refugio in Samaipata, eingebettet inmitten grünrot leuchtenden Bergen und die absolute Stille, waren eine traumhafte Kombination.
Auch die Städte Valparaíso & La Paz könnten zwar unterschiedlicher nicht sein, waren aber an sich einzigartig.

 

 

Joli sagt:

 

Ich liebe Patagonien, dieses Gebiet hat eine atemberaubende Schönheit, die man Erleben muss. Auch die Iguazú Wasserfälle sind absolut gewaltig und beeindruckend und der Dschungel. Den möchte ich am liebsten mit nach Hause nehmen. Aber von den Städten hat mich auch La Paz am meisten fasziniert.

Vergangenheit & Gegenwart

Wir haben uns schon ein paar Mal ausgemalt, dass uns das Reisen vor 20 Jahren wohl noch besser gefallen hätte, denn gemäss Joli war es sogar vor 5 Jahren noch nicht so extrem. Es wird immer schwieriger ein Plätzchen oder eine Tour zu finden, an welchen es nicht von Touristen wimmelt. Abfall ist ein riesen Problem in Südamerika (bei den Einheimischen und auch den Touristen – man wirft einfach mal alles zum Fenster raus), sowie der Umwelt- und vor allem auch der Tierschutz. Viele Touristen haben keinen Respekt, vor der Natur, den Lebewesen oder der Geschichte eines Landes. Profit regiert die Welt auf Kosten der Umwelt, der Tiere und der Kultur. Das finden wir sehr schade und wir beobachten diese Entwicklung mit Sorge.

 

Jedoch sind wir uns auch den Vorzügen unserer Zeit absolut bewusst. Dank dem Internet wird es den Reisenden viel einfacher gemacht.

 

Joli teilt diese Meinung zwar nicht aber das klären wir dann vielleicht einmal in einem Zusatzbericht zum Thema asoziale Medien und Informationsüberflutung.

 

Man kann sich sicherer bewegen (Bsp. Uber statt Taxi), Preise und Qualität vergleichen (Hotels, Touren, Restaurants) und wird dadurch nicht so schnell abgezockt. Man verbringt aber leider auch viel mehr Zeit mit planen und vergleichen und ist weniger spontan und abenteuerfreudig. Alles hat seine Schatten und Sonnenseiten.

 

Reise!! Das Geld kommt zurück... Die Zeit nicht!!

Weitere Statistiken findet ihr unter dem Link: Tags: Zahlen Daten Kurioses

Kommentar schreiben

Kommentare: 0