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Über Ecuador

Es ist an der Zeit mit Ecuador abzurechnen. In 45 Tagen haben wir einiges der Vielfalt, welche dieses Land zu bieten hat, entdeckt.

 

Zahlen

Mit 30% haben wir ein weiteres Mal das Portemonnaie am häufigsten für die Verpflegung beansprucht. 61x waren wir in einem Restaurant, 9x haben wir auf der Strasse was gekauft und 22x im Supermarkt und selber etwas zubereitet. Dabei fällt uns gerade auf: wenn man diese Zahlen sieht und mit dem Aufenthalt von 45 Tagen vergleicht sieht es irgendwie aus als wären wir die ganze Zeit am essen… Aber in diese Rechnung fallen auch Restaurantbesuche wo wir nur etwas getrunken haben oder ein Wasser im Supermarkt usw. – nur zu unserer Verteidigung oder besser zu Jolis Verteidigung.


Für die Unterkünfte gingen, trotz einiger Nächte auf Einladung in Pujili, Quito und San Pablo del Lago, 26% drauf. Nicht ganz billig war hier die Kabine auf dem Schiff. Budgetbelastende Unterkünfte waren es jedoch nur 7. Davon einmal die Schiffskabine, ein Airbnb und die restlichen waren Hotels / Hostals. Der Unterschied findet sich meisten nur im Namen. Entweder nennen sie sich «Hotel Bla» oder «Hostal Blabla» aber einen wirklich Unterschied können wir jeweils nicht wirklich feststellen. Wir logieren aber auch nicht in Hotels mit Sternen, welche man dann auch als Hotels erkennen kann, vielleicht kommt es daher. Die privaten Unterkünfte waren Bettys Haus, Cristinas Wohnung und das Gutshaus ihrer Eltern.


8% verbuchten wir unter Diverses. Dabei sind die zwei Massagen in Baños, der ein oder andere Chiropraktiker und Medikamente (die üblichen Verdächtigen), welche am teuersten gewesen sind.

Sightseeing nimmt 22% in Anspruch und teilt sich in Eintritte, Touren und sonstige Aktivitäten auf.

 

Wir haben das Budget im ganzen um 22% überzogen, wobei die 8 Tage Galapagos alleine über ein Monatsbudget gefressen haben. Ohne Galapagos hätten wir das Budget zum ersten Mal unterschritten und das um satte 45%. Yeah!

Mit Galapagos haben wir aber zum Vergleich das Budget für 8 Tage um 378% überschritten. Aber das sind alles nur Rechenspiele.

Fakt ist wir haben es schon wieder nicht geschafft aber es hat sich gelohnt und wir hoffen immer noch, dass wir das irgendwo in Asien wieder aufholen. *Wunschdenken*

 

Daten & Fakten

Wettertechnisch hatten wir erstmals über einen längeren Zeitraum schlechtes Wetter zu verzeichnen. An 30 von 45 Tagen war es regnerisch, meist stark bewölkt und oft mit vielen kleineren Regenschauern. Meistens hatten wir an den Reisetagen, welche wir im Bus verbrachten gutes Wetter und ab dem zweiten Tag am Ankunftsort dann Regen. War aber nicht ganz so schlimm, denn Fussball WM kann man auch bei schlechtem Wetter gucken.

Natürlich hatten wir immer mindestens eine unserer drei Kameras am Start mit welchen wir 8628 Fotos gemacht haben. Wobei hier erstmals die Unterwasserkamera vermehrt zum Einsatz kam (Schnorcheln und häufiger Regen).

Wir hatten ein paar längere Aufenthalte und haben dadurch «nur» in 11 verschiedenen Unterkünften gelebt. Unvergesslich (aus diversen Gründen) waren die Kabine auf der Galapagos Kreuzfahrt, das riesige Bett mit Sicht auf den Dschungel in Puyo und die Zeit in der Wohnung und dem Gutshaus von Cristina mit ihren Kindern und Betty. Aber auch das Zimmer in Baños hat uns gute Dienste geleistet und auf seine Art und Weise war auch das Zimmer in Quilotoa, dass wir selber beheizen mussten, unvergesslich.

In Baños haben wir mit den Bikes rund 16 Km in 3 Stunden zurückgelegt.

Mit 29 Km und 19 Stunden wandern waren wir im ganzen Land ziemlich aktiv unterwegs, unvergesslich der Quilotoa Loop und natürlich die ganzen «Spaziergänge» auf Galapagos.

Auf dem Schiff cruisten und schaukelten wir in 168 Stunden 460 Km um die Galapagos Inseln.

Lange, rasende und kalte 28 Stunden und 1194 Km legten wir in Bussen zurück. Keine schöne Erinnerung!

Auf zwei Flügen auf die Insel kamen wir auf 4 Stunden und 2406 Km. Für Beni auch unvergesslich die Triebwerk Probleme kurz nach dem Start ab Galapagos. Kommt fast an das Gewitter in der kleiner Propellermaschine in Bolivien heran…

Kurioses

Die offizielle Landeswährung hier ist der US Dollar. Sucre gibt es nicht mehr. Für uns war dies eine schöne Abwechslung, da die Umrechnung sehr einfach war.

Ecuador verfügt über eine grosse Polizeipräsenz in den Städten und überall sind Tourismuspolizisten, welche die Touristen auf Taschendiebe und alles Mögliche aufmerksam machen.

Die hemmungslosen, nervtötenden, hupenden Autofahrer in Guayaquil werden wir wohl nie vergessen!

Guayaquil und Galapagos haben wir als extrem teuer erlebt, hingegen den Rest des Landes als sehr günstig. Das Galapagos teuer ist war uns klar aber bei Guayaquil waren wir dann doch überrascht.

Busfahrer. Ja die ecuadorianischen Busfahrer… Die meisten würden wohl lieber Rennen à la Fast & Furious fahren oder in einem Kühlhaus arbeiten.

 

Die Ecuadorianer lieben es fernzusehen, dies wurde uns auch von Betty bestätigt. In jedem noch so kleinen Restaurant oder Shop flimmert den ganzen Tag mindestens ein TV auf voller Lautstärke. 

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