· 

Über Costa Rica

Zahlen & Daten

Um nach Costa Rica zu kommen haben wir 511 Kilometer mit dem Flugzeug zurück gelegt und dafür eine Stunde gebraucht.

 

In Costa Rica selber sind wir 4 Stunden Taxi gefahren (75 Kilometer), 3 Stunden mit der Fähre (48 Kilometer) und 16.5 Stunden mit dem Bus (455 Kilometer). Wir sind sogar etwas gewandert. 9 Stunden und 15 Kilometer.

Costa Rica ist sehr teuer und entsprechend haben wir einiges an Geld ausgegeben. Transport und Unterkunft liegen gleich auf mit je 30% und Verpflegung ist bei nur 26% - juhuuu! Für Sightseeing haben wir 12% gebraucht, was vor allem für Canopy und die Parkeintritte drauf ging und Diverses ist bei 2% - Waschen war hier einfach zu teuer – im Schnitt 5.- pro Kilo!

 

Im bislang teuersten Land unserer Weltreise haben wir es aber tatsachlich geschafft unter Budget zu bleiben. Nicht viel aber immerhin 9%.

Trotz Regenzeit hat es auch hier nur dreimal geregnet und im Nebelwald hat es sogar super zur Stimmung beigetragen.

 

Kurioses

Uber ist hier illegal, das interessiert die Uber Fahrer aber herzlich wenig, nur die richtigen Taxi Fahrer, nerven sich. Es ist also besser hier im Uber immer vorne zu sitzen beim Fahrer, dann fällt es weniger auf.

Costa Rica hat die wohl schönsten Banknoten weit und breit. Wir mussten uns zusammen reissen um nicht von jeder Note eine zu unserer Sammlung zu legen, das hätte einiges gekostet.

Die Supermärkte und die Produktpreise, sowie das Essen in Restaurants sind identisch mit den Preisen in der Schweiz. Das ist aber auch der einzige gemeinsame Nenner, den wir entdeckt haben und deshalb wissen wir immer noch nicht genau, wieso man Costa Rica die Schweiz Zentralamerikas nennt – vielleicht echt nur wegen den Preisen?

Pura Vida. Diesen Ausdruck kann man für so ziemlich alles benutzen. Hallo, Tschüss, Willkommen, Danke, Bitte, usw. Also hier ist Spanisch lernen ganz einfach: PURA VIDA!

Der Mord am Strand praktisch vor unserer Haustüre an der Playa Carmen hat uns schon etwas schockiert, zumal Costa Rica gemäss EDA unser bisher sicherstes Reiseland war.

Es hat extrem viele Touristen und überall wirst du auf Englisch angesprochen. Auch werden viele Preise zusätzlich in Dollar angegeben.

Je touristischer ein Ort, desto öfter wird man angelogen. Es wird einem erzählt was man hören will. Der Bus fährt direkt (er hält einfach ca. 15x an und braucht so für 100 Kilometer 5 Stunden) oder es sind nur 2 Leute auf der Tour, dabei sind es dann doch 20. Was in allen Ländern die meisten Taxifahrer bescheissen (hier sind sie auch keine Ausnahme), sind zusätzlich die Tourenanbieter auch schwarze Schafe. Aber der Erfolg gibt ihnen Recht. Es hat immer ein paar Dumme die man über den Tisch ziehen kann.

Wir haben unser erster Erdbeben erlebt. Also eigentlich nur Beni, denn Joli hat es kaum bemerkt. 6.4 auf der Skala in 30 Kilometern Tiefe in 300 Kilometern Entfernung. Wir haben es gespürt in San José, denn unser Bett hat kurz gewackelt.

Als Fussgänger lebt man hier zum ersten Mal nicht mehr ganz so gefährlich wie im restlichen Südamerika.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0