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Campeche

Viva México - Campeche ist bunt, bunter am buntesten. Das Zentrum im Kolonialstil leuchtet in allen herrlichen Farben die es gibt. Jedes Haus hat seine eigene Farbe, es ist wahrlich ein Genuss durch die Strassen zu schlendern. Es ist heiss und ruhig hier, der Geruch des, von der Plaza nur wenige Meter, entfernten Meeres liegt in der Luft. Es erinnert uns an Kuba, welches wir im Jahr 2016 bereist haben und das wie aus dem nichts plötzlich als mögliche Destination auf unserer Reiseroute gelandet ist. Die Calle 59 ist voll von Restaurants und Bars und wir kehren in eines davon ein und gönnen uns eine grosse runde lecker Bierchen, bevor wir unseren Reisetag mit köstlicher mexikanischer Küche beenden.

 

Das hübsche Altstadtzentrum ist überschaubar, deshalb nehmen wir uns heute Morgen nach dem Frühstück nochmals intensiv Zeit und buchen unsere weiteren Flüge. Wir fliegen für 4 Wochen nach Kuba und danach geht es Mitte Oktober weiter in die USA nach Los Angeles. Gestern haben wir zwar schon damit angefangen aber die Bier Happy Hour hat uns dann irgendwie ein bisschen die Konzentration genommen und so Flüge buchen sollte man besser mit klarem Köpfchen, denn schon so rauchen unsere Köpfe meistens, wenn es um 100 verschiedene Tarife und mit oder ohne Gepäck usw. geht *grml*.


Nach getaner Arbeit begehen wir Teile der alten Stadtmauer, welche wie eine Festung das Zentrum umgibt. Dazu gehört auch der Eintritt in ein kleines Piraten Museum. Auch dem hiesigen Handwerker Markt geben wir die Ehre und kaufen sogar einen hübschen faltbaren Hut für Joli, der aber nicht einmal die Hälfte dessen kostet was sie in Mérida dafür wollten.

  

Auch heute gönnen wir uns einen Drink und ein lecker Bierchen. Schliesslich ist ja Wochenende – glauben wir jedenfalls. Das mit den Tagen und Daten ist uns irgendwie entglitten. Wenn wir nach der Einreise gefragt werden, müssen wir also sogar ernsthaft nachdenken um den richtigen Monat zu nennen. ¡Pura Vida! - würden die Costarricenses sagen.

 

Abends trauen wir uns auch wieder einmal nach dem Eindunkeln aus dem Haus. Die Polizeipräsenz ist auch hier enorm, so dass wir uns bedenkenlos bewegen können. Scherz bei Seite, nicht dass wir Angst hätten und deshalb Abends meistens im Hotel sitzen, nein wir sind schlichtweg meistens zu faul nochmals raus zu gehen.

 

Die Menschen strömen auf die Plaza und es hat viel mehr Leute auf der Strasse als am Nachmittag. Kein Wunder, es ist ja auch angenehm ja beinahe schon etwas kühl im Vergleich zur Hitze am Tag. Auf der Plaza wird mit Hilfe von grossen Beamern auf der Fassade eines Kolonialhauses die Geschichte der Stadt projiziert. Das Gezeigte ist wirklich Spitzenklasse. Wer bereits einmal die Lichtshow am Bundeshaus in Bern gesehen hat - diese hier ist überraschenderweise fast so gut gemacht.

 

Die Polizei ist auch hier sehr gut drauf und immer zu einem Spässchen mit Touristen aufgelegt. Als Polizeiautos dienen hier ein Mann Mini Renaults mit coolen Flügeltüren. Joli darf sogar einsteigen und ein paar Fotos machen - mit Blaulicht natürlich – sie lässt es extra einschalten – Ordnung muss sein!

 

Die Stadt ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wesentlich überschaubarer als Mérida und weniger touristisch.

 

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