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Highway Nr. I - Monterey

Zugegeben, dass Frühstücksbuffet in unserem Hotel ist speziell. Es ist zwar eines der Besseren bisher was die Auswahl betrifft aber es befindet sich in einem kleinen Raum ohne Tische und Stühle. Hmm… Auch gut, so können wir unser Tablett vollladen und unbemerkt noch den Proviant für den Rest des Tages mitnehmen und im Zimmer einpacken. Tiptop.

 

Moro Bay

Unser erster Stopp machen wir heute an der Morro Bay. Das Parkieren ist erstaunlicherweise zum ersten Mal gratis. Dieser Strand liegt direkt vor dem Morro Rock, einem imposantem Felsen, welcher aus dem Meer ragt. Am Strand und im Meer tummeln sich unzählige Surfer Boys, welche ihre krauselockigen, blond gesträhnten Haare im Wind flattern lassen, die auch wenn sie direkt aus dem Wasser kommen wie frisch frisiert aussehen. Faszinierend! Während An zu Beni meint: «Schau, sie fotografiert die Surfer Boys.», meint Joli nur cool: «Keine Sorge hier handelt es sich lediglich um ein Styl Bild um den Moment einzufangen. Wäre es ein Seelöwen- statt Surferstrand würde ich die knackigen Seelöwen ja auch fotografieren…» Ja, das leuchtet ein.

Elephant Seal Rookery

San Simeon, ein kleines Küstendorf am Highway Nr 1. Nach einer langen Fahrt ist es wieder Zeit ein paar Meter zu Fuss zu gehen. An diesem Strandabschnitt tummeln sich See Elefanten zu Wasser und zu Land. Diese Tiere können bis zu 5 Meter lang werden. Die Exemplare die wir hier sehen sind sicher um die 3 Meter gross. Wahnsinn! Riesige Fleischberge liegen hier am Strand oder raufen im Wasser. Grunzend, gähnend, und furzend liegen sie hier faul herum und schaufeln sich mit ihren Flossen immer wieder Sand auf den Körper. Sonnenschutz? Clever! Der Duft in der Luft ist uns von den Galapagos Inseln bereits sehr vertraut und daher keine Überraschung mehr. Und wie an der Moro Bay erwähnt, widmet sich Joli auch hier intensiv dem Ablichten dieser knackigen Burschen. Ob Surfer Boy oder See Elefant – Who cares? Hauptsache das Foto ist gut – und das hängt in der Regel mehr vom Fotografen als vom Modell ab.

 

Die restliche Strecke bis Monterey ist geprägt von vielen Kurven, schönen Autos ääh Aussichten und dem ein oder anderen Stopp um etwas zu Essen. Joli sagt: «Ein riesen Vorteil ist, wenn ein Kind dabei ist werden die Essenszeiten eingehalten. Yes!» 

 

Im Hotel in Monterey schlagen wir unsere Zelte auf. Unser Zimmer ist im obersten 12ten Stock und in der Mitte sieht man herrlich runter in die Eingangshalle. Auch der Blick aus dem Lift ist schon atemberaubend, da alles aus Glas ist. Joli schleicht ganz nah der Wand entlang bis wir bei unserem Zimmer ankommen. Nichts für Menschen mit Höhenangst – brr!

 

Das Hotel bietet neben grossen schönen Zimmern auch gratis Snacks und Getränke am Abend. Nach Chips, Knabbergebäck, Gemüse mit Dip Saucen und zwei leckeren Gläser feinstem White Zinfandel haben wir auch gleich gegessen, obwohl es nur ein Apéro sein sollte. Macht nichts. Etwas verwirrt sind wir allerdings, als Joli zwei White Zinfandel bestellt und mit zwei Weisswein Gläsern zurück kommt während Sa dasselbe bestellt und einen Rosé erhält… Es klärt sich dann im Verlaufe des nächsten Apéros auf. Der White Zinfandel ist Rosé, die Dame an der Bar war aber anscheinend genauso unwissend wie wir und hat White gehört und White eingeschenkt.

 

Der Tag war lang und mehr als unsere Wäsche waschen steht heute nicht mehr auf dem Plan. Diese Aktion geht dann leider etwas an die Wäsche. Beni überredet Joli zum Tumbler Programm 3, welches die Wäsche heiss trocknet. Mit der üblichen Überzeugung die er an den Tag legt, wenn er eigentlich keine Ahnung hat meint er: «Was meinst du wie haben die in den Wäschereien es bisher getrocknet? Die gehen sicher nicht das Risiko ein, dass es noch halb feucht rauskommt!» Offensichtlich haben sie das doch getan, denn das Resultat der Heisstrocknung lässt sich sehen oder sagen wir besser ist kaum noch zu sehen? Joli's luftiges Sommer Röckchen ist nun leider zur Belustigung aller zum "kleinen Schwarzen" geschrumpft, welches eher als Négligé als für die Öffentlichkeit taugt. Auch Beni’s Unterhosen sind von Zelt Grösse auf knackige Schnäbihösli Grösse geschrumpft, verzwickt aber auch. Joli meint: «Ja, hoffentlich zwickt es ein bisschen zur Strafe, das hast du verdient.»

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