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Monterey

Whale Watching

Das Wetter ist heute Morgen ziemlich mies, dichter Nebel wohin man schaut. Nicht gerade optimale Bedingungen um auf offenem Meer Wale zu beobachten wie wir es für heute geplant haben. Wir nehmen es daher ziemlich gemütlich mit dem Frühstück (das Buffet ist der Hammer und Joli futtert einen ganzen Teller Speck alleine!) und gehen erst gegen Mittag an den Hafen. Trotz des Wetters haben wir den Plan umgestellt und wollen zuerst die Bootstour machen und danach den 17 Mile Drive. Zum Glück. Die Nachmittagstour gibt es aktuell gar nicht und wir erwischen gerade die letzte Tour des Tages kurz nach Mittag.

 

Lu ist entrüstet weil er und ein kleines Mädchen als einzige eine Schwimmweste tragen müssen. Die Entrüstung ist berechtigt meint Beni: «Ich hasse diese ekligen, klebrigen und schmuddeligen Dinger auch. Igitt! Aber zum Glück bin ich kein Kind mehr und muss heute keine tragen. Hihi!» Naja, zumindest ist Beni gross genug und muss heute keine tragen, dass mit dem Kind lassen wir hier jetzt mal so stehen…

 

Petrus ist ausnahmsweise einmal mit uns. Der Nebel verzieht sich und mit dem Schiff cruisen wir für die nächsten drei Stunden raus aufs Meer, bis auf einmal die ersten Fontänen im Wasser zu sehen sind. Und gleich die ersten beiden Wale springen aus dem Wasser hoch. Zu schnell für uns. Wir haben erst gerade geschnallt, dass wir Wale gefunden haben und sind noch nicht ready um abzudrücken – deshalb haben wir heute leider kein Foto für euch!

 

Wir sehen grosse Gruppen Seelöwen, welche uns gleich doof wie wir sie, anstarren. Es ist faszinierend wie die Seelöwen sich um die Wale tummeln und rumspringen. Auch ein paar Wale und Flossen kriegen wir noch zu sehen. Doch die so richtig grosse Show mit den krassen Sprüngen bleibt uns leider verwehrt (wie bisher bei jeder Whalewatching Tour meint Joli – diese Fotos sind sicher ein Fake). Es reicht trotzdem für ein paar halbwegs gute Fotos, welche wir hier gerne präsentieren und auch die Bootsfahrt bei Sonnenschein haben wir genossen, auch wenn wir die Muskeln in den Armen schon jetzt spüren vom Festhalten und drei Stunden Kamera hochhalten.

 

Im Anschluss toben sich AnSaLu auf dem Spielplatz aus, während wir noch ein wenig über den Pier schlendern und genüsslich ein leckeres Lachs Sandwich verdrücken. Auf dem Pier gibt es auch zahlreiche Restaurants, welche gratis Kostproben des bekannten Clam Chowder, eine Art dickflüssige, sehr leckere Fischsuppe (die normalerweise in einem Brot serviert wird) verteilen, wovon wir natürlich grosszügig Gebrauch machen. Als wir bei allen je ein kleines Schälchen gegessen haben, sind wir dann auch pappsatt und machen uns auf den Weg zum Auto.

17 Mile Drive

Nach den weiten grossem Meer, fahren wir noch dem berühmten 17 Mile Drive entlang. Dieser kostenpflichtige private Weg entlang der Küste beherbergt eine grosse Anzahl schöner Villen und eine sehr ansehnliche Küstenstrasse mit verschiedenen schönen und weniger schönen Aussichtspunkten resp. Stopps. Wie der Name schon sagt sind es insgesamt 17 Meilen, für welche wir mit zahlreichen Foto Stopps dann auch etwa zwei Stunden brauchen. Und das obwohl wir grosszügig einige Punkte überspringen oder nur kurz zum Fenster rausgucken.

 

Es ist kühl und es wird auch schon dunkel als wir zurück ins Hotel kommen. Ideal um gleich nahtlos zum gratis Snack Buffet zu stürzen, dazu noch ein paar Pommes zu bestellen und heute gleich drei Gläser Rosé zu geniessen (mehr gibt es nicht mehr, wir haben anscheinend den Vorrat ausgetrunken – zum Glück reisen wir morgen ab *g*), bevor es nach einem langen Tag zu Bett geht.

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