· 

Roaring Camp Train

Heute stehen der Santa Cruz Pier mit seinen Achterbahnen auf dem Programm und der Roaring Camp Train. Da wir heute noch bis Nappa Valley fahren müssen und die Achterbahnen am Santa Cruz Pier erst um 12:00 öffnen, der Zug der weiter nördlich fährt aber schon um 11:00 abdampft geht der Plan nicht ganz auf. Also lassen wir die Achterbahnen ohne uns sausen und gehen Zug fahren.

 

Roaring Camp ist super gemacht, man fühlt sich ein bisschen wie in einem alten kleinen Wild West Dörfchen. Wir schlendern etwas herum, kaufen die Tickets und nachdem genug Wasser getankt wurde tuckert die niedliche Dampflokomotive mit den sechs, teilweise offenen Wagen gemütlich in den Wald hinauf. Es dampft und qualmt was das Zeug hält. Als es immer steiler hinauf geht färbt sich der Wasserdampf von weiss zu schwarz, die Lokomotive gibt nun alles um die Steigung zu überwinden und keucht was das Zeug hält. An einigen Passagen muss sie Rückwärtsfahren um, sozusagen die Kurve zu kriegen. Seit wir den Tren del Diabolo gefahren sind, welcher sich als so einmalig betreffend dem Zickzack, Rück- und Vorwärtsfahren rühmt, erleben wir das irgendwie andauernd wieder.

 

Die Bäume hier sind bereits ziemlich gross, ein kleiner Vorgeschmack auf das was uns in den Muir Woods und vor allem noch etwas später im Sequioa Nationalpark noch erwartet. Der kühle Fahrtwind und der Duft des Waldes sind einmalig. Auch das Licht der Sonne, welches durch die Bäume und den Dampf bricht sieht fantastisch aus. Nur das Bunte Herbstlaub ist noch nicht so vorhanden. Trotzdem ein richtig schöner Ausflug in der Natur. Nach zwei Stunden Fahrt und 15 Minuten Pause sind wir wieder zurück im Bahnhof und machen uns auf den Weg ins Nappa Valley, wo wir Wein saufen ehm kaufen wollen.

 

Wir haben den Highway Number 1 hinter uns gelassen um uns für zwei Nächte im Nappa Valley niederzulassen. Aus diesem Tal stammt ein Teil der kalifornischen Spitzen Weine, welche in die ganze Welt exportiert werden.


Während AnSaLu noch ein Outlet in der Nähe unsicher machen wollen wir unser Glück im Spiel suchen. In Europa gibt es die Euromillions, hier in den USA die Mega Millions. Kleiner Unterschied: hier sind nur gerade mal unglaubliche 1,6 Milliarden Dollar im Jackpot. Ihr habt richtig gelesen, in Zahlen ausgedrückt: 1'600'000'000 Dollar. Wir versuchen unser Glück und geben drei Tipps ab, mal sehen ob wir noch ein wenig länger reisen als geplant. Ob wir gewonnen haben oder nicht, erzählen wir euch aber nicht.

 

Bereits am ersten Abend in unserem neuen Hotel stürmen Benjoli das Abendbuffet. Hier gibt es nicht Snacks sondern pro Abend ein Menu gratis. Heute steht Apéro auf dem Menuplan und Morgen Salatbar – na toll. Es soll sich herausstellen, dass es zwei Mal dasselbe ist nur das es heute noch Kräckers und Käse zum Salat gibt. Pasta Plausch und Oktoberfest ist nach unserer Abreise dran *heul*.

 

Egal. Zu einem leckeren Salat- und Käseteller geniessen wir ein paar Gläser Wein, quasi als Einstimmung zur geplanten Wein Tour morgen und um unseren Gewinn der Mega Millions vorzufeiern.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0