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Kleine Freuden - grosses Auto

Tausende Kilometer haben wir durch vier verschiedene Staaten in den Asphalt gefressen. Die Transportkosten waren aber in den 4 Wochen USA nicht der grösste Posten. Wie ist das möglich. Wir haben von AnSaLu den Mietwagen für unseren gesamten USA Roadtrip gesponsert bekommen, wofür wir uns noch einmal ganz herzlich bedanken möchten. Und das Monstrum eines Auto (KITT) hatte es wirklich in sich.

 

Gerne wollen wir ein paar gemeinsame Momente und geliebte Eigenschaften von unserem KITT mit euch teilen. Und haben natürlich auch von ihm ein paar hübsche Fotos vor den Wahnsinns Landschaften geschossen.

Stundenlanges geradeaus fahren durch die Wüste in Nevada! Kein Problem mit Tempomat, einem geilen Soundsystem und automatischer Lenkung. Beni hat einfach gesagt: «KITT übernehmen.» und sich zurück gelehnt. Naja nach 4-5 Mal Spur korrigieren hat er dann doch angefangen zu blinken und hupen und unter Benis Arsch hat es ganz schön vibriert.

 

Wo wir zur Massagefunktion kommen. Die eingebauten Vibratoren im Sitz, welche bei nahem Auffahren, Lenkrad loslassen oder sonstigen Kapriolen losgehen führen nicht gerade zu einem besseren Fahrstil. Die ersten paar Mal erschrickt man ziemlich und danach gewöhnt man sich schon fast an die angenehme PO Massage…

 

Die Tioga Pass Strasse hoch in den Yosemite Nationalpark in Kalifornien! Kein Problem mit einem V8 und ordentlichen 360 PS. Auch sonst hat er alle gerade, kurvigen, sowie auf und ab Strassen gemeistert und uns durch fantastische Landschaften und an komischen Orten vorbei gefahren.

Abfahrt früh morgens an den Grand Canyon in Arizona um den wahnsinnigen Sonnenaufgang bei eisiger Kälte zu sehen! Kein Problem mit Lenkrad-, Sitz- und Rückenheizung. Fehlen nur die eingebauten beheizten Ohrenwärmer.

 

Haufenweise Benzin saufen um die Transportkosten nicht ganz zu vernachlässigen – positiv, dass hat er geschafft. Richtig versoffen ist er, unser Grosser. Dafür hat er auch Stunden mit uns im Stau gestanden ohne zu jammern.

 

Die liebevolle Pflege durch Jolis täglichen Scheibenreinigungsservice hat er uns sicher heimlich gedankt. Wir wurden dafür immer mit wunderbaren Sonnenaufgängen durch die blitzeblanke Frontscheibe belohnt.

 

Auch ein Sequoia sein! Negativ. Mit seinen 5.7 Metern Länge, 2.05 Metern Breite und 1.9 Metern Höhe hat er zwar versucht es mit den Sequoia Bäumen aufzunehmen, aber gegen diese Giganten kommt nicht einmal er an. Dafür war er fast grösser als unser kleines Motel.

 

Unsere je 20 Kilo schweren Rucksäcke und die je 8 Kilo schweren Tagesrucksäcke verstauen! Zusätzlich die nicht definierten Kilos und Anzahl Gepäckstücke von AnSaLu in den ersten Wochen. Auch kein Problem mit 3429 Liter Stauvolumen hätte sogar noch unser restliche Hausrat in der Schweiz Platz oder wir hätten notfalls auch in einem Canyon in Utah übernachten können.

Auch die Zweckentfremdung ist uns gelungen. Beinahe täglicher Missbrauch als Esstisch. Aber trotz der vielen Krümel ist er keinem Bärenüberfall zum Opfer gefallen.

 

Und auch die paar Meilen, die Joli gefahren ist hat er heil überstanden. Und immer wenn wir zu faul waren um auszusteigen, hat er Beni als Ruheplätzchen gedient und Joli hat auch mal nur zum Fenster rausgeknipst, wenn sich das Aussteigen zu wenig gelohnt hat.

 

Wenn wir mit unserem Schiff auf Parkplätzen vorgefahren sind haben wir doch manchmal einige interessierte Blicke kassiert. Wie viele Leute da jetzt wohl aussteigen? Waaaas? Nur zwei?! 

 

Danke KITT und danke AnSaLu wir hatten einen unvergesslichen Roadtrip.

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Kommentare: 2
  • #1

    Sändi (Sonntag, 13 Januar 2019 21:04)

    Unser süsser SMART...ich hoffe doch sehr das er uns das nächste Mal in LA wiedererkennt und sofort zu uns fährt wenn wir ihn in der Sixt Vermietstation herbeirufen:-)
    Bitte gärngscheh;-o

  • #2

    Benjoli (Samstag, 26 Januar 2019 06:00)

    Oder er fahrt wiiit weg u dänkt: "Neeeeei, nid scho wider!" Haha!