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Über die USA

Zahlen & Daten

Während 29 Tagen sind wir durch den Südwesten der USA gecruist. Dabei haben wir unser Konto ganz schön geschröpft und das trotz der grosszügigen Spende. Wir haben unser Budget um ganze 41% überzogen.

 

38% gingen für die Unterkünfte drauf und wir haben eigentlich immer versucht günstige Unterkünfte zu finden. Bei einigen Unterkünften haben wir uns sogar überlegt direkt wieder auszuchecken aber die Alternative war der doppelte Preis – also nein.

 

An zweiter Stelle mit 19% ist trotz der Spende der Transport mit dem Anflug von Mexiko und dem Benzin. KITT war ein durstiges Auto wie es scheint, aber mit der Miete wäre der Transportanteil alleine rund 50% gewesen und das Budget über 80% überschritten. WOW. Amerika ist ein teures Land.

 

Juhuuuu. Joli kann jubeln. Endlich kann Beni den Budget Überschuss einmal nicht aufs Essen schieben. Das kommt erst auf Rang 3 mit 18%.

 

Sightseeing und Diverses machen auch noch 15% und 10% aus. Immer wieder faszinierend, dass das Sightseeing so tief im Budget liegt… Da sieht man mal wieder den Unterschied zwischen Urlaub und Reisen.

 

Fazit: Schon wieder zwei Wochen früher die wir zu Hause sind – wir machen die Rechnung dann per Ende Jahr nochmals – aber es hat sich gelohnt.

 

Die Anreise war kurz: 3394 Kilometer in 4.5 Stunden mit dem Flugzeug.

Bei der Autofahrt sind die Zahlen schon etwas höher: 6391 Kilometer sind wir gefahren (also hauptsächlich Beni – Joli hat nur 140 davon gemacht) und das in 84 Stunden. Wir sind von den 29 Tagen also 3.5 Tage nur im Auto gesessen.

 

Die anderen Transportmittel haben wir hauptsächlich für Sightseeing und nicht eigentlich für die Fortbewegung benutzt, wie das Schiff, den Cable Car, den Zug und die Achterbahnen.

 

 

Wir hatten sagenhafte 29 Tage Sonnenschein und den wunderschönen Herbst genossen um 10'010 Fotos zu schiessen. Ein neuer Rekord. Als Joli diese Zahl sah, hat sie sich doch ernsthaft überlegt, ob sie sich bei der Rückkehr allenfalls in Behandlung begeben muss – in eine Foto Entzugsklinik oder so…

 

Kurioses

In Amerika ist vieles Kurios. Erstens fühlt man sich immer ein bisschen wie in einem Film und zweitens ist eigentlich alles irgendwie masslos übertrieben.


Zum Beispiel gibt es so ziemlich für alles Bussen. Und die Beträge sind nicht gerade zimperlich. Zum Beispiel Müll wegwerfen auf der Autobahn: 1000$. Würde in Südamerika vielleicht auch nicht schaden.

 

Es gibt riesige Autobahnen mit bis zu 10 Spuren und trotzdem hat es immer Stau (vor allem LA ist krass) und da helfen auch die Car Pool Lanes nicht wirklich. Diese extra Spur kann man i.d.R. benutzen sobald mehr als 1 Person im Auto sitzt.

Im Land der Burger hatten wir den hässlichsten Burger ever – KFC. Das Ding sah aus wie einmal runter gewürgt, wieder ausgespuckt und danach von einem Lastwagen überrollt und hat auch etwa so geschmeckt.

In einigen Restaurants haben wir Bankomaten gesehen – obwohl hier ja wirklich alles mit Kreditkarte bezahlt wird. Keine Ahnung wieso die überhaupt Bargeld haben.

 

Die Menschen in Amerika: im grossen und ganzen extrem freundliche und herzliche Menschen, die immer wieder offen auf uns zukamen und mit uns geplaudert haben. Es gibt aber auch einige ganz kuriose Gestalten und leider auch sehr viele Obdachlose.

Etwas gruselig fanden wir das Mittagessen einer älteren Dame in dem Diner in dem wir waren: Mac & Cheese Dog = ein Hotdog Brötchen gefüllt mit Käse Maccaronen und darüber noch extra Sprühkäse aus der Dose. Manche nennen ja Joli eine kulinarische Wildsau, aber dass hat sogar ihr einen Schauer über den Rücken gejagt. Gruuuuselig.

Hingegen hat Beni Joli vor kurzen noch ausgelacht als wir Eiscreme bestellt hatten und Beni dazu ein dunkles Bier und Joli jeweils einen Löffel Eis mit einem Schluck Bier gemischt hat. Ja, das ist lecker und man kann es auch offiziell bestellen: in Amerika ist es das Root Beer mit Vanille Eis und das sogar in einem Glas. Aber einfach eine Kugel Vanille Eis und dazu ein Guiness geht auch ganz gut.

 

Am kuriosesten sind wohl wir: 3 Tage in Las Vegas und nur 1$ verzockt. Aber nach unserem Einblick ins Budget versteht ihr vielleicht auch wieso.

 

 

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