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Himeji

Ab Osaka bietet sich ein Ausflug nach Himeji an, denn die Fahrt mit dem Shinkansen dauert nur gerade 30 Minuten. Der Zug ist auch ausnahmsweise nicht so voll, weshalb noch etwas Zeit bleibt um mit den drehbaren Sitzen zu spielen. Liebe SBB, wir möchten das auch haben…

 

Bereits vom Bahnhof Himeji sehen wir in der Ferne die wohl imposanteste Burg in ganz Japan. Es ist ziemlich frisch heute Morgen aber wir haben erneut einen wunderschönen Tag erwischt. Ein kurzer Spaziergang und schon passieren wir den Eingang zur Burg. Die Tore öffnen sich erst gerade und es ist noch ziemlich ruhig. Wir wollen zuerst ins Schloss hinein. Wie immer gilt auch hier Schuhe ausziehen bevor man das Haus betreten darf.

 

Über 8 Stockwerke steigen wir, die teilweise steilen Treppen in diesem Holzschloss, empor. Ausser hölzerne leere Räume gibt es wie üblich nicht viel zu sehen, die Aussicht von ganz oben ist aber super.

 

Draussen im Schlossgarten machen wir ein paar Fotos bevor wir unsere mitgebrachten Knoblauch Cashew Nüsschen knabbern. Kaum im Mund werden wir von einem Parkwächter zu Recht gewiesen, dass Essen und Trinken hier zu unterlassen sind. Wir Deppen stehen praktisch neben einem Schild, welches unmissverständlich darauf hinweist und just im gleichen Moment ertönt sogar eine Durchsage auf Englisch über die Lautsprecher. Es ist uns ziemlich peinlich und wir entschuldigen uns höflich beim Wächter. Was haben wir uns schon über die Ignoranz anderer Menschen aufgeregt und nun geschieht uns so ein dummes Missgeschick. Tja so schnell kann es gehen aber wir haben uns echt nicht auf die Schilder geachtet, wahrscheinlich weil es für uns völlig abwegig ist, dass man an so einem Ort nicht Essen darf.

 

Wir schlendern noch etwas durch den Garten und den Burgmauern entlang, verzichten aber darauf innerhalb der Burgmauern zu gehen, denn wir haben immer noch kalte Füsse von vorhin und wollen nicht schon wieder die Schuhe ausziehen.

 

Vor dem Schloss werden wir dann von einem Chinesen angesprochen, welcher unbedingt ein Foto von uns dreien mit der Burg im Hintergrund haben möchte. Lustig, aber es ist nicht das erste Mal, dass wir für gemeinsame Fotos angefragt werden, wir scheinen hier ein eher seltenes Sujet abzugeben.

 

Koko-en Garten

Das Kombiticket für Burg und Garten war praktisch gleich teuer wie das Ticket für die Burg und wenn wir schon mal da sind schauen wir uns den Garten doch auch noch an. Dieser Garten ist riesig und vereint 9 verschiedene Gärten mit verschiedenen Themen in sich. Wir geniessen den Spaziergang durch diese 3.5 Hektar grosse Anlage und schlendern gemütlich unter der wärmenden Herbstsonne umher bis wir langsam Hunger bekommen.

 

Auf dem Weg zurück an den Bahnhof schlendern wir noch über einen Trödelmarkt. Hier probieren wir uns an weiteren Streetfood Snacks, welche aber nicht wirklich überzeugen. Zu Tode frittiertes Etwas mit einmal Würstchen drin und beim zweiten Mal Käse (was immerhin schon etwas besser schmeckt). Dafür finden wir die Glas Box auf dem Gehweg echt spannend – dort drin darf man Rauchen und nur dort!

 

Zurück in Osaka wollen wir uns wieder einmal an einem Sushi Fliessband ergötzen bevor wir zurück ins Hotel gehen. Zu den besten Tellerchen gehören diejenigen mit dem rohen Thunfisch, Thunfischsalat und auch die Krabben Sushi. Wir essen fast täglich Sushi aber es ist so lecker und bei uns kostet es ja ein halbes Vermögen, somit müssen wir uns hier damit vollstopfen solange es geht.

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