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Koh Jum II

…wir können Entwarnung geben. Benis «riesige» Wunde hat aufgehört zu bluten und er hüpft schon wieder munter durch die Gegend – zumindest solange bis sein Blick wieder auf seinen Fuss fällt und er sofort wieder anfängt zu humpeln.

 

Wir geniessen einen Tag am Strand mit vielen Runden Yatzy in der Strandbar. Wir spielen mit so viel Elan, dass die Würfel auch schon mal im Fruchtcocktail landen oder durch das einzige Loch im Boden fallen und Yvan unter das Haus kriechen muss. Auf seine Frage ob es hier unten Schlangen gibt, meint der Kellner der ihn begleitet nur: «Oh, I don’t know.». Tja no risk, no fun!

 

Schnorcheltour

Heute mieten wir uns ein privates Boot und machen erneut eine 4 Islands Tour. Die Tour pro Person wäre in einer Gruppe gleich teuer gewesen, wie wenn wir zu viert ein privates Boot mieten, was die Entscheidung sehr einfach gemacht hat. Diesen Ausflug haben uns Brigitta und Markus Hegetschweiler gesponsert – danke für die kleinen Freuden.

 

Die heutige Tour findet mit einem Longtail Boot statt – eines dieser Boote die Tom (von Koh Lanta) als so viel schlechter als seine Nussschale angepriesen hat. Wir werden sehen. Auf unseren Wunsch hin legen wir eine halbe Stunde früher ab um möglichst vor allen anderen Booten die erste Insel zu erreichen. Nach dem Frühstück steht unser Boot dann pünktlich bereit, so dass wir um 08:30 direkt an unserem Strand ablegen. Zuerst setzen sich noch 4 andere Leute in unser Boot und wir sind schon etwas irritiert aber sie bemerken schnell, dass sie im falschen Boot sitzen und steigen zum Glück wieder aus. Das Boot bietet Platz für bis zu 12 Personen, wir haben also mehr als genügend Platz und vor allem Schatten zur Verfügung. Und sogar ein Sonnendeck gibt es.

Phi Phi Li Island

Es dauert über eine Stunde bis wir die Bucht der Insel Phi Phi Li erreichen. Alle müssen wir dringend mal, also gleich rein ins kühle Nass. Wir schnappen uns die Schnorchel Ausrüstung und los geht es. Kaum eingetaucht werden wir von bunten Fischen umzingelt. Wir schnorcheln ein wenig um das kleine Riff herum und sehen doch vereinzelt noch lebende bunte Korallen. Das Wasser ist glasklar und wunderschön. Unser Plan scheint gut aufgegangen zu sein, nur ein paar weitere Boote befinden sich rund um uns herum, so dass wir ungestört sind.

 

Maya Bay

Alle wollen sie hier hin (auch Möni), seit ein paar Monaten kommt aber keiner mehr rein. Gemeint ist die wunderschöne Bucht aus dem Film «The Beach» mit Leonardo Di Caprio. Ein paar hundert Meter vom Strand entfernt hat die thailändische Regierung eine Absperrung durch das Wasser gezogen - bis hier und nicht weiter. Wir finden es toll und so sollte es auch gleich bleiben. Die Boote stehen hier in Reih und Glied nebeneinander und die Touristen müssen ihre Selfies von hier aus schiessen. Das Resultat auf den Fotos ist eine malerisch, schöne Bucht umgeben von Karststeinfelsen mit einem tollen Sandstrand und vor allem ohne hunderte von Menschen darauf, perfekt.  

 

Monkey Beach

Weiter geht es zum Monkey Beach. Ausser den vielen Homosapiens sehen wir leider keine weiteren Affen, weshalb wir nicht so genau wissen wieso der Strand so heisst. Es hat unglaublich viele Boote und Menschen aber das Wasser ist der Wahnsinn. Hier legen wir einen kurzen Bade- und Schnorchel Stopp ein, um uns etwas abzukühlen, da es heute wiedermal ziemlich heiss ist. Auch hier sehen wir jede Menge Fische und Joli entdeckt sogar eine Muräne.

 

Phi Phi Don

Unser Mittagessen verspeisen wir am nächsten Strand, welcher nur ein paar Minuten entfernt liegt. Vorher fahren wir aber noch an einer wasserspeienden Höhle vorbei. Das Wasser und die Farbe der Felsen erinnern uns etwas an die Marmorhöhlen in Chile. Der Platz am Strand ist nichts Besonderes, dafür mit ein paar schattenspendenden Bäumen versehen unter welchen wir zu Mittag essen. Leider ist der Abfall unter den Bäumen nicht so appetitlich aber es ist sowieso kein kulinarisches Highlight wie das Essen auf unserer letzten Tour, was man auch unschwer an Benjolis Gesichtern erkennen kann. Der Reis mit Poulet, Zwiebeln und Karotten schmeckt aber trotzdem. Gleich nach dem Essen nehmen wir noch ein kurzes Bad und gehen zurück an Board. Nur keine Angst, so unmittelbar nach dem Essen halten wir uns nur im knietiefen Wasser auf. Wir werden noch gefragt ob wir auf Phi Phi Don shoppen gehen wollen. Wir hatten keine Ahnung von dieser Option und entsprechend haben wir auch kein Geld dabei. Macht auch nichts. 

 

Bamboo Island

Die Zeit vergeht so schnell und Bamboo Island ist bereits der letzte Stopp. Aus der Ferne sehen wir einen grossen Sandstrand mit vielen Menschen und Booten. Keinen Bambus… Naja wer auch immer jeweils für die Namensgebung verantwortlich ist hat es wohl nicht so mit der Logik. Für das Betreten des Strandes und der Insel muss man Eintritt bezahlen. Unser Bootsführer bindet unser Boot jedoch an einer Boje, etwa 200 Meter vom Ufer entfernt fest. Zum Schnorcheln im Wasser bezahlt man nämlich keinen Eintritt. Sehr gut für uns, wir haben sowieso keine Lust auf einen überfüllten Strand und wollen nur in Ruhe Schnorcheln.

Das hier ist dann auch gleich der beste Spot des Tages. Die bunte Unterwasserwelt ist fantastisch und das glasklare Wasser einfach atemberaubend schön. 

 

Nebst Nemo (Anemonenfisch) und Khan (Halfterfisch) - der sich im Film «Findet Nemo» das Aquarium mit Nemo teilt, begegnen wir vielen weiteren grossen und kleinen Fischen und es gibt auch einige bunte Korallen zu sehen. Sogar eine nicht ganz so kleine Wasserschlange zieht unmittelbar in unserer Nähe ihre Runden im Wasser. Wie Yvan aufgeregt wegschwimmend mitteilt ist es ein ziemlich giftiges Exemplar, was später am Abend auch Frau Google bestätigt. Uff, da haben wir ja nochmal Glück gehabt sind wir dieser Schlange nicht zu nahe gekommen, obwohl Wasserschlangen scheinbar nicht dafür bekannt sind aggressiv zu sein. Wir sind begeistert von den heutigen Schnorchelerlebnissen obwohl jeder Taucher sich wohl krumm lachen würde – aber wir fanden es toll.  

 

Nach knapp 7 Stunden sind wir kurz vor 4 Uhr Nachmittags wieder zurück im Resort. Da im Gegensatz zum Morgen nun Ebbe herrscht, müssen wir ziemlich weit draussen aussteigen und über die spitzen und scharfen Steine zurück laufen – zum Glück haben wir heute die Sandalen dabei – es dauert zwar eine Weile bis wir alle unverletzt am Strand ankommen aber wir haben es geschafft und geniessen etwas später ein Abendessen am Strand. Da es mittlerweile auf Vollmond zugeht und Ebbe und Flut ziemlich ausgeprägt sind, essen wir heute in der Strandbar, denn gestern hat uns die Flut fast mitsamt Tisch und Stühlen weggespült.

 

Ein grosse Merci nochmals an Brigitta und Markus Hegetschweiler für den tollen Tag auf und im Wasser.

 

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