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Über Thailand

Zahlen & Daten

Wir haben auch im scheinbar günstigen Thailand viel Geld gebraucht. 16% über Budget wären wir gewesen, hätte wir nicht so viele Spenden unter Kleine Freuden bekommen. Dank diesen Spenden sind wir immerhin 4% unter Budget geblieben.

 

Vor allem die Preise der Unterkünfte haben uns erstaunt und die günstigen Bungalows an den wunderschönen Traumstränden haben wir vergeblich gesucht. Die gehören wohl der Vergangenheit an. Thailand ist verglichen mit anderen südostasiatischen Ländern sehr touristisch und im Verhältnis auch eher teuer – aber natürlich nicht zu vergleichen mit unseren saftigen schweizer Preisen.

 

Joli macht übrigens Fortschritte (oder doch eher Beni bei der Erziehung von Joli?) die Kosten für die Verpflegung sind mit 22% in diesem Land erst an dritter Stelle. Bravo.

 

Die Kosten für die Unterkünfte sind allerdings ziemlich hoch – ganze 32%. Aber Beni hatte auch tatkräftige Unterstützung von unseren Pauschaltouristen Möni und Yvan als es um die Wahl der Unterkünfte ging.

 

Obwohl wir doch auf Weltreise sind, waren die Sightseeing Kosten bisher immer ziemlich tief. Dieses Mal erreichen auch diese 19%, aber der grösste Teil wurde zum Glück über Kleine Freuden abgedeckt.

Auch der Transport hat ziemlich viel Budget gefressen. 23% - aber wir waren auch viel unterwegs. Wir haben einige Kilometer zurück gelegt. 7 Stunden und 3180 Kilometer mit dem Flugzeug, 12 Stunden und 545 Kilometer in Taxis und Tuk Tuk’s, sowie 1 Stunde im Golf Caddie und 3 Stunden auf dem Fahrrad für die gleichen 5 Kilometer im Ancient Siam.

 

Auf dem Roller sind wir ebenfalls ziemlich rumgedüst; 210 Kilometer in 10 Stunden und im Boot haben wir immerhin 8.5 Stunden verbracht, wobei wir hier die Kilometer nicht nachgeforscht haben – es war auf jeden Fall zu weit zu schwimmen so viel ist klar. Wir haben auch keine Daten darüber wie viele Stunden und Kilometer wir geschnorchelt sind, aber anhand unserer Gewichtszunahme können wir annehmen, dass es nicht mehr Stunden gewesen sein können, als wir mit Essen und lecker Bierchen trinken verbracht haben…

 

Wir hatten übrigens von 26 Tagen in Thailand ganze 26 Tage Sonnenschein. Das könnte sich um einen neuen Rekord handeln. Laut unseren Statistiken war dies nur in Chile (37 Tage) noch der Fall. Jolis Erinnerung sagt das jedoch etwas anderes, denn an ihrem Geburtstag im Torres del Paine (Chile) hat es ganz sicher geregnet. Jedoch haben wir im Kopf, dass es in den USA sehr sonnig war und nicht geregnet hat und auch in Kuba und Peru gab es nur einzelne Gewitterregentropfen. Ist wohl doch kein neuer Rekord, aber nach Taiwan und Vietnam trotzdem erwähnenswert.

 

Kurioses

Scheinbar ist es für die Einreise nach Thailand nötig, dass man mindestens 10'000 Bath (ca. 300.-) dabei hat. Sehen wollte dieses Geld aber niemand.

 

Auch bei der Einfuhr von Medikamenten muss man hier sehr vorsichtig sein.

 

Betreffend diesen beiden Kuriositäten haben wir bei der Schweizer Botschaft in Thailand nachgefragt, wir haben aber bis heute keine Antwort von den Damen und Herren Botschafter erhalten. Hoffen wir, dass nie ein Schweizer diese Botschaft in einem Notfall braucht – dort scheint niemand zu Hause zu sein…

Die Taxifahrer sind auch hier eine Katastrophe. Sie wollen dir Pauschalangebote machen, verweigern die Benutzung des obligatorischen Taximeters oder wollen vier Personen auf zwei Taxis aufteilen, weil es angeblich keinen Platz hat. Sogar die Grab Fahrer wollen einem hier bescheissen.


Obwohl Thailand so touristisch ist, war das Internet im ganzen Land einfach nur schrecklich. Das hat uns sehr überrascht, war es doch bisher in Asien super.

Das kurioseste sind wohl die Lady Boys. Man trifft sie überall. Bei einigen sieht man es gut, bei anderen weniger, aber alle stehen dazu und es ist in Thailand ein Thema, dass nicht totgeschwiegen wird, sondern im Gegenteil sehr akzeptiert ist.

 

In Dingen Massage ist die Thaimassage wohl ebenfalls die Kurioseste und auch die Schmerzhafteste. Trotzdem ist sie ein Erlebnis und auf jeden Fall unterhaltsam, vor alle wenn man zuschauen kann.

 

Elefanten sind in Thailand omnipräsent, vor allem auf Souvenirs und Kleidern sind sie kaum wegzudenken. Aber auch für den Tourismus werden sie noch viel missbraucht, obwohl es mittlerweile sehr viele gute Projekte gibt, die die Tiere beschützen.

 

Von der Schweiz hört man böserweise oft, dass alles was nicht ausdrücklich erlaubt, verboten ist. In Thailand ist dafür praktisch alles irgendwie strafbar, darunter geht auch Tauben füttern an speziellen Plätzen wie Tempeln. Und bei strafbar reden wir hier nicht nur von Bussgeldern sondern von teilweise sehr langen Gefängnisstrafen bis hin zur Todesstrafe.

 

Dafür kann man hier gegen ein kleines Entgelt an die Polizei einen Führerschein für drei Tage kaufen, auch wenn man gar nicht fahren kann.

 

Thailand ist auch eines der wenigen Länder, wo das Essen im Land gleich schmeckt wie bei uns in den Restaurants. Es gibt bei uns eigentlich alles, bis auf die frittierten Insekten vielleicht, wobei die gibt es ja aber mittlerweile bei Coop in der Kategorie «Fine Food» ebenfalls…

 

Zu guter Letzt «Thailand, das Land des Lächelns». Naja, nicht mehr oder weniger als an anderen Orten. Die Menschen sind nicht freundlicher oder unfreundlicher als anderswo aber dieses Dauerlächeln, dass man hier überall antreffen soll, ist uns nicht speziell aufgefallen.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Moeni (Freitag, 24 Mai 2019 22:50)

    Mmmh, ig aus curry narr muess säge z esse schmöckt nid glich wi bi üs ir schwiiz sondern viuu bessr :-)

  • #2

    Benjoli (Samstag, 25 Mai 2019 09:47)

    Ja wir haben generell Mühe jetzt in der Schweiz wieder in solchen Restaurants zu essen, denn es ist einfach kein Vergleich mit der Küche vor Ort - ausser zum Italiener da können wir noch hin, aber mehr dazu in einem anderen Bericht...